Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt – und doch reagieren viele Menschen zunächst falsch darauf. In meiner täglichen Arbeit als Physiotherapeutin sehe ich vor allem zwei Muster, die Schmerzen verstärken statt lindern:
1. Der Durchhalter
2. Der ängstliche Vermeider
Beide Verhaltensweisen führen langfristig dazu, dass Rückenschmerzen hartnäckig werden. Doch es gibt einen dritten Weg, der wesentlich gesünder ist.
Der Durchhalter: „Augen zu und durch“ ist keine Lösung
Viele Menschen ignorieren ihren Rückenschmerz. Sie arbeiten weiter, treiben Sport, heben, tragen oder trainieren, als wäre nichts – obwohl der Körper schon längst Alarm schlägt.
Dabei haben akute Schmerzen eine wichtige Warn- und Schutzfunktion.
Sie signalisieren: „So wie bisher geht es nicht weiter.“
Wer diese Signale übergeht, riskiert:
- eine Verschlimmerung der Beschwerden
- längere Heilungszeiten
- einen Übergang in chronischen Rückenschmerz
Es geht nicht darum, Aktivitäten für immer zu vermeiden. Aber am Anfang ist es wichtig, den Schmerz ernst zu nehmen und Belastungen vorübergehend anzupassen. Ignorieren führt meist in die falsche Richtung.
Der ängstliche Vermeider: Bewegungslosigkeit macht den Rücken schwächer
Das Gegenteil passiert bei Menschen, die sich kaum noch bewegen, weil sie Angst haben, etwas kaputt zu machen – besonders, wenn Begriffe wie „Bandscheibenvorfall“ im Raum stehen.
Doch ein Bandscheibenvorfall ist nicht automatisch gefährlich. Viele Menschen haben einen, ohne es zu merken. Was wirklich zählt:
- die Lage des Vorfalls
- ob ein Nerv betroffen ist
- deine Stressbelastung
- deine Gedanken über deinen Rücken
- deine alltäglichen Belastungen u.v.m.
Rückenschmerz ist bio-psycho-sozial.
Es geht immer um ein Zusammenspiel aus Körper, Psyche und Lebensumständen.
Wer aus Angst auf Bewegung verzichtet, riskiert:
- Muskelabbau
- Steifheit und mehr Schmerzen
- Einschränkungen im Alltag
- schlechtere Stimmung
- sozialen Rückzug
- ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Bewegung ist wichtig – dosiert, angepasst und sinnvoll.
Die goldene Mitte: der gesunde Weg aus dem Schmerz
Weder Durchhalten noch Vermeiden ist hilfreich. Die Lösung liegt, wie so oft im Leben, in der Mitte.
Der hilfreiche Weg besteht aus:
- Erkennen: Was macht deinen Schmerz besser oder schlechter?
- Akzeptieren: Dein Körper sendet wichtige Signale.
- Anpassen: Nicht ignorieren – aber auch nicht wochenlang schonen.
- Bewegen: Sanft, regelmäßig, schmerzangepasst.
- Stärken: Kraft, Mobilität, Vertrauen in deinen Rücken.
- Verstehen: Du wirst dein eigener Rückenexperte.
Der Körper zeigt dir, was ihm guttut. Deine Aufgabe ist es, ihm zuzuhören – und ihn zu unterstützen.
Wie ich dir auf deinem Weg helfen kann
Ich begleite seit 2002 Menschen mit Rückenschmerzen – ganzheitlich, respektvoll und mit viel Erfahrung. Mein Ziel ist es, dir Werkzeuge an die Hand zu geben, damit du deinen Schmerz verstehst und selbstbestimmt beeinflussen kannst.
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