by Andrea Löffler

Wenn der Schweinehund im Nacken sitzt – und der Rücken laut „Mach endlich was!“ ruft

Dezember 8, 2025 | Allgemein

  • Home
  • -
  • Blog
  • -
  • Wenn der Schweinehund im Nacken sitzt – und der Rücken laut „Mach endlich was!“ ruft

Neulich in meiner Praxis: Ein Patient absolvierte einen Kraftausdauertest.
Er machte das gar nicht so schlecht – aber hinterher sagte er:
„Eigentlich ist das ja alles sinnvoll. Kräftiger werden, um Stürze zu vermeiden, Muskeln aufzubauen gegen Osteoporose, besser auszusehen, sich zu schützen vor Depressionen, Demenz oder Entzündungen. Krafttraining ist ja sogar eine Waffe gegen Krebs und Rheuma. Aber trotzdem – da ist eben dieser Schweinehund.“

Er sagte es mit einem Seufzer. Und ich sah, dass da etwas anderes mitschwang: Zweifel.
Er traute sich selbst nicht recht zu, wirklich dranzubleiben oder gar erst zu starten mit der

 Angst wieder nicht daran zu bleiben.

Ich dachte in dem Moment:
Es gibt so viele gute Gründe, seinen Körper zu stärken – und sie sind alle so wertvoll, dass man gar nicht anders kann, als loszulegen.
Aber der Schweinehund – der ist laut.

Was also tun, wenn der Schweinehund bremst?

Hier sind meine besten Tipps, wie du ihn liebevoll, aber bestimmt auf die Ersatzbank setzt:

1. Geh in dein gutes Gefühl zurück.
Erinner dich an deine letzte Trainingseinheit: dieses zufriedene, warme Gefühl danach.
Wie sich dein Körper leicht und stark anfühlt.
Dieses Gefühl ist pure Motivation – du musst es nur abrufen.

2. Finde dein persönliches „Warum“.
Warum willst du dich bewegen? Warum willst du Krafttraining machen?
Für deine Gesundheit? Für deinen Rücken? Für dein Körpergefühl?
Schreib es dir auf – am besten in dein Büchlein, das du vielleicht als Weihnachtsgeschenk von mir bekommen hast.

3. Stell dir dein Ziel vor.
Wie siehst du aus, wenn du deine neue Gewohnheit etabliert hast?
Wie fühlt sich dein Rücken an? Wie beweglich bist du, wie frei?
Je klarer du das Bild vor Augen hast, desto leichter wird der Weg dorthin.

4. Belohne dich.
Nach jeder Einheit.
Mit einer Massage, einem Entspannungsbad, einem Tee – oder einfach mit ehrlichem Eigenlob.
Früher hieß es: „Eigenlob stinkt.“
Heute sage ich: Eigenlob stimmt.

5. Fang klein an.
Fünf bis zehn Minuten pro Tag sind völlig ausreichend.
Lieber regelmäßig kurz trainieren, als gar nicht anfangen.
Denn zu viel auf einmal führt oft dazu, dass man entmutigt aufgibt – und das wäre schade.

Je größer dein Grund, desto kleiner wird dein Schweinehund.
Und irgendwann?
Da schaut er dir einfach nur noch hinterher, wenn du dich bewegst.

Wenn du merkst, dass du dir Unterstützung wünschst, findest du auf meiner Webseite zwei einfache Wege:

👉 Zum Rücken-Online-Kurs: rueckenselbsthilfe

 hier bekommst du alles, was du brauchst, um deinen Rücken stark und gesund zu halten:
Mindset, Resilienz, Stressmanagement, Haltung, individuelle Übungen, Gewohnheiten ändern– das volle Programm.

Oder:
👉 Zum Rücken-Check-up in der Praxis

cituro Manager

 wenn du lieber vor Ort mit mir starten möchtest.

Mach den ersten Schritt.
Dein Rücken wird’s dir danken – und dein Schweinehund hat dann endlich Pause.

Ich wünsche dir jedenfalls, daß du und dein Rücken sich gut fühlen und daß du direkt mit deinem Trainingsprogramm startest, bevor du eine der sehr limitierenden Erkrankungen bekommst, wie Osteoporose oder Rückenschmerzen, denn du weißt ja: vorsorgen ist besser als Nachsorgen!

Viel Spaß bei der Umsetzung und bis bald!

About the author, Andrea Löffler

administrator

Follow Me Here

Leave a comment.

Your email address will not be published. Required fields are marked

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}